Der VBÖ setzt sich gemeinsam mit Partnern aus der Industrie und Vertretern der Wohnbauwirtschaft für baufreundliche  Rahmenbedingungen in Österreich ein. Um die Wohnbau aktivitäten und im speziellen auch die Sanierungsrate zu erhöhen, werden  Positionspapiere mit Handlungsempfehlungen erarbeitet, die den Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt werden.
Um diese Arbeit effizient, professionell und kontinuierlich voranzutreiben, ist eine Agentur mit dieser Aufgabe betraut worden. Die  Finanzierung dieser Lobbying Aktivitäten erfolgt mittels einer jährlichen Umlage pro Mitglied.

Aktuelles von Pro Bauen:

Hier stehen verschiedene Fachinformationen, Studien, Protokolle und Positionspapiere als Downloads bereit.

2021

Pro Bauen hat sich auch 2021 an mehreren Stellen gleichzeitig für rechtliche Reformen eingesetzt

Pro Bauen hat sich auch 2021 an mehreren Stellen gleichzeitig für rechtliche Reformen eingesetzt um die im Regierungsprogramm festgeschriebenen Ziele rund um das Thema Sanierung, leistbares Wohnen und Klimaschutz erreichen zu können. Das Ziel, der Initiative von Pro Bauen, eine gleichmäßige, hohe Wohnbauleistung zu erreichen und die Sanierungsrate zu erhöhen, ist nur durch eine Reihe von gesetzlichen Änderungen fürs Bauen zu erreichen. Es bedarf auch einer Reduktion der Belastungen rund um das Bauen um leistbaren Wohnraum schaffen zu können und dabei gleichzeitig den Klimaschutz im Focus zu behalten. Die Initiative Pro Bauen hat konkrete Vorschläge formuliert und setzt auf direkte Gespräche mit Politikerinnen und Politikern auf allen politischen Ebenen. Pro Bauen konzentrierte sich 2021 auf den Abbau von Hindernissen, Anpassungen bei den Förderungen und eine bessere Datenlage, als wir sie bisher haben. Nur mit hinreichend genauen und regionalen Informationen können zielgerichtete Entscheidungen getroffen werden.

In der Steuerreform 2022 finden sich Empfehlungen von Pro Bauen zu steuerlichen Anreizen bei Sanierung im Einkommensteuergesetz, ebenso in der Novelle zum Wohnungseigentumsgesetz vom Dezember 2021. Der Faktor Gesamtenergieeffizienz konnte neben dem Heizwärmebedarf in den Wohnbauförderungen und den OIB-Richtlinien verankert werden. Damit wurden wirkungsvolle Anreize für eine dauerhaft gleichmäßig hohe Bauleistung gesetzt.

Aktuell arbeitet Pro Bauen in Gesprächen mit den Ministerien für Justiz, Klimaschutz und Finanzen an Änderungen zum Mietrecht, dem Baurechtsgesetz und verstärkten Sanierungsmaßnahmen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbesserung der Datengrundlage. In Gesprächen mit den Bautensprechern der politischen Parteien, Entscheidungsträgern der Bundesländer und Statistik Austria (ÖSTAT) wird ausgearbeitet, wie Daten zusammengeführt und die Datenerhebung verbessert werden kann, um die Sanierungsrate zu erhöhen. Ohne entsprechende Informationen kann keine zielgerichtete Politik betrieben werden.

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2020

"Zur aktuellen thermisch-energetischen Sanierungsrate in Österreich"
"Steuerliche Maßnahmen zur Dekarbonisierung des Wohnungssektors"
die von der ARGE Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme, dem F.B.I. –
Forschungsverband der österreichischen Baustoffindustrie, der GDI 2050 –
Gebäudehülle+Dämmstoff Industrie 2050, dem WKO – Fachverband der Stein-
und keramischen Industrie und des ZIB – Zentralverband Industrieller Bauprodukte-
hersteller in Auftrag gegeben wurden, finden Sie HIER.

 

Studie 1: „Zur aktuellen thermisch-energetischen Sanierungsrate in Österreich“

Umweltbundesamt und IIBW haben eine konsensfähige Definition für die Sanierungsrate, den aktuellen Trend bei geförderten und ungeförderten Sanierungen sowie ein zuverlässiges Monitoring-System für die Zukunft erarbeitet. Eine Kurzzusammenfassung der Studie zum Download finden Sie auf unserer Homepage, zur Gesamtstudie gelangen Sie hier: HIER

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Studie 2: „Steuerliche Maßnahmen zur Dekarbonisierung des Wohnungssektors“

Neue Ansätze zur Erreichung der Sanierungsziele Nachdem die bisherigen Ansätze zur Erhöhung der Sanierungsrate nicht ausreichend fruchten, spricht sich die Bauprodukteindustrie für einen neuen Schwerpunkt bei steuerlichen Förderungen aus. Schon im Regierungsprogramm heißt es: „Das Steuersystem ist ein wirksamer Hebel, um die Dekarbonisierung voranzutreiben“ (S. 78). Das erste in der vorliegenden Studie vorgestellte Modell zielt auf Eigenheime und Eigentumswohnungen ab, das zweite auf private Mietwohnungen, also auf Bestandssegmente, bei denen die bisherigen Förderungsmodelle besonders auslassen. Die Sanierung von Eigenheimen und Eigentumswohnungen soll durch die großzügige Absetzung von Sanierungskosten von der Lohn- und Einkommensteuer bzw. einer Negativsteuer im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung angekurbelt werden, die Sanierung von privaten Mietwohnungen durch eine verkürzte Absetzung von Sanierungskosten oder alternativ mit Investitionsprämien. Eine Kurzzusammenfassung der Studie zum Download finden Sie auf unserer Homepage, zur Gesamtstudie gelangen Sie hier: HIER

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2019

Interessenvertretung ist gerade jetzt gefragt!

Die Übergangsphase bis zur Wahl im September bietet neue Chancen für die Anliegen von ProBauen. Jetzt kommt es darauf an, die Politiker im Wahlkampf von unseren Zielen zu überzeugen.

Die politischen Wirren der letzten Wochen haben die Arbeit der Interessenvertretung nicht gerade leichter gemacht. Viele Anliegen, die bereits in die Arbeitsprogramme der zuständigen Ministerien eingeflossen waren, liegen jetzt wieder in einer Schublade mit der Aufschrift „derzeit niemand zuständig“

Download: VBÖ Pro Bauen Newsletter Juli 2019

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2018

Positionspapier Steigerung der Sanierungsrate

Das 2018 erarbeitete Positionspapier zur Steigerung der Sanierungsrate von derzeit 0,7% auf 2% wurde im Herbst 2018 den zuständigen Ministerien übergeben. Derzeit finden laufend Gespräche mit Entscheidungsträgern sowohl auf Bundes wie auch auf Landesebene statt, um die darin aufgezeigten Handlungsfelder näher zu erläutern.

Download: ProBauen Positionspapier Steigerung der Sanierungsrate

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VERBAND DER
BAUSTOFFHÄNDLER
ÖSTERREICHS

Bauen. Renovieren. Modernisieren.