VBÖ-Events  /  2. und 3.10.2012


VBÖ – Manager/innen der Zukunft – Zukunft baut für die Zukunft


Österreichischen Baustoff Ausbildungszentrum ba organisierte Jahrestagung der „Manager/innen der

Zukunft“ fand Ende September im neu errichteten Loisium Hotel in Ehrenhausen/Südsteiermark statt.

 

„Mir ist es wichtig, dass die VBÖ – Jungmanager/innen nicht nur über die Zukunft des Bauens mit Massivbaustoffen informiert werden, sondern auch die Gelegenheit nützen, sich in angenehmer Atmosphäre persönlich kennenzulernen.

Der Erfahrungsaustausch unserer Führungskräfte aus ganz Österreich ist mindestens genauso wichtig die Sachinformation“, so Ewald Kronheim bei der Eröffnung der Tagung.


Das Fachprogramm wurde mit Unterstützung der Tondach Gleinstätten, der Wienerberger Ziegelwerke

und Lafarge gestaltet. Christian Weinhapl, Geschäftsführer der Wienberger Ziegelindustrie GmbH ging der

Frage nach: „Werkstoff Ziegel – Was kann er? Wo liegt seine Zukunft?“


Ausgehend von den wichtigsten Anforderungen beim Hausbau wie Energieeffizienz, Lebensdauer, Raum-

luftqualität und geringer Kosten für Wartung und Instandhaltung wies er nach, dass der viele Jahre lang propagierte Heizwärme-bedarf HWW keine geeignete Kennzahl ist, um die Energieeffizienz eines Gebäudes

                                                 zu beschreiben.


Viel wichtiger ist laut Weinhapl die Gesamtenergiebilanz eines Gebäudes. Und da schneidet der Massivbaustoff Ziegel hervorragend

ab, war sich Weinhapl sicher.


Die Herausforderungen der Zukunft werden durch den Porotherm d.i.I mit integrierter Mineralwolledämmung erfüllt.

Er wies auf das europäische Vorzeigeprojekt des e4 –Ziegelhauses 2020 in Zwettl/Niederösterreich hin.


Sabine Linner von der Tondach Gleinstätten AG ging in ihrem Referat auf die Vorzüge des keramischen Tondachziegels ein. Nicht nur eine Fülle von Formen und Farben werden mit Dachziegel erreicht, sondern

auch eine Langlebigkeit, wie sie kaum ein anderer Baustoff aufweisen kann.

Gernot Tritthart von Lafarge ging der Frage nach, ob Zement und daraus hergestellter Beton es hinsichtlich der Nachhaltigkeit des Bauens mit Ziegel, Holz und Trockenbaustoffen aufnehmen kann. Durch die Forschungsinitiative „Nachhaltigkeit Massiv“ des Fachverbandes der Stein- und keramischen Industrie konnte nachgewiesen werden, dass eine nachhaltige Bewertung von Gebäuden nicht nur ökologische Faktoren berücksichtigen darf. Ganzheitliche Bewertungssysteme, vorurteilsfreie Einbeziehung aller Faktoren wie Brand-/ Schallschutz, Raumluftqualität, Überhitzung und Langlebigkeit sowie Recyclingfähigkeit führen dazu, dass die Betonbauweise es mit allen anderen Baustoffen aufnehmen kann.


Die Vortragsunterlagen können von der VBÖ homepage www.vboe.eu/download  heruntergeladen werden.


Abgerundet wurde das Tagungsprogramm der VBÖ – Manager/innen der Zukunft durch Werksbesichtigung im Ziegelwerk Gleinstätten und Werk Retznei der Lafarge. Kulinarisch wurden die Tagungsteilnehmer vom ausgezeichneten Team des Loisiumhotels verwöhnt.


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