Geschichte  – 2001 bis 2016

... 2016 ...

Eine Ära geht zu Ende, eine neue beginnt.

Der bisher längst dienende VBÖ – Präsident, Dr. Leonhard Helbich-Poschacher, (von 2002 bis 2016) übergibt die Verbandsführung an seinen Nachfolger Ewald Kronheim. Gemeinsam mit dem ebenfalls neu hinzugekommen Vizepräsidenten Ernst Flach und Vizepräsident Mag. Robert Grieshofer setzt er neue Schwerpunkte für die zukünftige VBÖ – Entwicklung. Erstmals taucht der Ausdruck „Baustoffhandel 4.0“ auf. Webbasierte Shops für den Baustoffhandel und die Intensivierung von  e-commerce – Lösungen  sind die Herausforderungen der nächsten Jahre. Der VBÖ und seine Mitglieder nehmen sie auf.

 

Aus der seit vielen Jahren gültigen VBÖ Funktionsmatrix wird im Licht der Kartellgesetzgebung die „Unverbindliche Aufgabenteilung in der Marktbearbeitung zwischen Handel und Industrie“.

 

 … 2015 …

Gleich zu Jahresbeginn ermittelt der VBÖ mit einem Linzer Marktforschungsinstitut wieder die handels-freundlichsten Industrien des zurückliegenden Jahres. Der daraus abgeleitete VBÖ- Branchenspiegel zeigt klar, welche Lieferanten „Die Besten der Branche“ sind, und welche weniger gut sind. Der VBÖ stellt den Branchenspiegel in einer Individual-Auswertung wieder allen VBÖ- Förderern gegen Kostenersatz zur Verfügung. Damit die Guten gut bleiben und die weniger Guten besser werden können. 

Die VBÖ – Compliance Richtlinie „Kartellrecht“ wird nach einem ausführlichen Diskussions- und Beratungsprozess den Mitgliedern und Förderern zur Verfügung gestellt. Die Einhaltung aller gesetzlichen Rahmenbedingungen ist für den VBÖ und seinen Mitgliedern die Grundlage des täglichen Handelns. 

 

 … 2014 …

In Erfüllung seines Serviceauftrages stellt das VBÖ – Büro den Mitgliedern neue Verkaufs- und Lieferbedingungen zur Verfügung. Rasch werden sie zu einem in der Branche anerkannten Standard. 

Die Internationalisierung schreitet fort. Mit allen Vor- und Nachteilen. Besonders in den grenznahen Regionen Ostösterreichs wird spürbar, dass Gewerbebetriebe aus Osteuropa oftmals  auch gleich das Baumaterial mitnehmen. Mit oder ohne Prüfzeugnissen. In guter und weniger guter Qualität. Dies führt dazu, dass eine

VBÖ – Arbeitsgruppe „Grenzlandkonflikte“ gemeinsam mit interessierten Partnern auf diese Umstände aufmerksam macht. Die Kapazitäten der Behörden erweisen sich als sehr begrenzt. 

 

 … 2013 …

Zu Jahresbeginn analysiert das VBÖ – Büro wieder die Erwartungen für den Baustoffhandel. „Die Risikofaktoren wie mangelnde Bonität der Kunden und Insolvenzgefahr sowie fallende Nettoerträge werden sich 2013 sogar noch verschärfen“.  Auch für den Baustoff Fachhandel werden Scheinfirmen, die mit Betrugsabsicht gegründet werden, zum Problem. Bonitätsbeurteilung und Forderungsmanagement werden wieder zur Chefsache!

 

12 Jahre nach der  in Wien zuletzt stattgefundenen europäischen Baustoffhandelstagung findet der

55. Kongress des europäischen Baustoffhändlerverbandes UFEMAT neuerlich in Wien statt.

Rund 150 Gäste (ein Teilnehmerrekord!) bestätigen anschließend, dass Wien zu Recht eine beliebtesten Kongressstädte der Welt ist.

 

Das Jahr 2013 markiert eine historischen Punkt in der VBÖ – Arbeit: Gemeinsam mit Partnern aus der

Industrie und der Immobilienwirtschaft starten wir unsere Lobbyaktivität „ProBauen“! Hat sich die VBÖ – Arbeit bisher  in erster Linie nach innen, also zu den Mitgliedern und Lieferanten, gerichtet, wendet sich der VBÖ nun  erstmals gezielt und nachhaltig  an politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger. Mit Unterstützung einer professionellen Agentur wird daraus ein langfristiges und zukunftsgerichtetes Projekt. Dafür sind die

VBÖ – Mitglieder bereit, ein Sonderbudget zu finanzieren. 

 

 … 2012 …

Das Jahr beginnt wieder mit einem Ausbildungsschwerpunkt für die Mitarbeiter/innen im Baustoffhandel. Um diese ausbilden zu können, muss der BAustoff FAchhandel sie aber zuerst einmal finden! Deshalb startet der VBÖ in enger Kooperation mit dem Österreichischen Baustoff Ausbildungszentrum die BAFA – Kampagne. Die www.bafa.at Homepage geht online. Den Baustoff Fachhandel werden damit umfangreiche Materialien für Lehrlings - Castings zur Verfügung gestellt. 

Bei der 58. Österreichischen Baustoffhandelstagung in Kitzbühel referiert ÖSV – Präsident Peter Schröcksnadel darüber, wie man junge Talente fördert. 

 

 … 2011 …

 Die Digitalisierung nimmt im Baugewerbe und damit im Baustoff Fachhandel immer konkretere Formen an. In dieser Situation bewährt sich wieder die Funktion des VBÖ´s als neutrale Gesprächsplattform. Die Herausforderung liegt darin, die teilweise völlig unterschiedlichen Interessenslagen von Baugewerbe, Baustoffindustrie und –Fachhandel unter einen Hut zu bringen. Das Strabag – Projekt „bau:class“ läuft dem anfänglich völlig zuwider. Der Interessensausgleich gelingt!

 

... 2010 ... 

Der Schwerpunkt der VBÖ – Tätigkeit liegt in den Bemühungen, seinen Mitgliedern die Basis ihrer Geschäftstätigkeit zu erhalten: Den dreistufigen Vertrieb Industrie – Fachhandel – Verarbeiter! Obwohl praktisch alle namhaften Baustoffproduzenten den Vertrieb über den Fachhandel dem Direktvertrieb vorziehen, gibt es doch immer wieder Tendenzen, diese Grundlinie – wenn auch nur vorübergehend – zu verlassen. Der Baustoff – Fachhandel ist deshalb aufgerufen, die Auswahl seiner Lieferanten nicht nur nach kurzfristigen Optimierungs-Gesichtspunkten zu treffen, sondern im Sinne einer lang dauernden und tragfähigen Partnerschaft die grundsätzliche Haltung zum Fachhandel zu bewerten. 

 

…2009…

Aus der VBÖ Jungunternehmertagung wird die in den Folgejahren so erfolgreiche „VBÖ Manager/innen- Tagung“. Sie bildet die Grundlage für die persönliche Kontaktpflege des Führungspersonals der Zukunft und verfolgt den Gedanken, die junge Generation an den VBÖ heranzuführen und dafür zu interessieren. 

 

... 2008 ... 

100 Jahre VBÖ! Das VBÖ – Führungstrio, Leonhard Helbich-Poschacher, Leopold Fetter und Horst Hannak organisiert mit Unterstützung des VBÖ – Büros eine Festveranstaltung, bei der WKÖ-Präsident Christoph Leitl feststellt: „Der Baustoffhandel ist eine der zentralen Säulen der österreichischen Wirtschaft. Kompetenz, Engagement, Vertrauenswürdigkeit und permanente Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen sind wichtiger denn je“. Er definiert damit die Arbeit des VBÖ zu Beginn seines 2. Jahrhunderts. 

 

... 2006 ... 

... kommt das „VBÖ – Positionspapier Paletten“ heraus. Neuerlich werden die Leistungen des Handels bei der Palettenmanipulation sichtbar gemacht. Der VBÖ startet eine Initiative mit dem Ziel, die Kosten des Fuhrparks endlich realistisch zu analysieren. Den Baustoffkunden wird vor Augen geführt, was die Zustellung kostet und dass sie bezahlt werden muss. 

 

... 2004 ... 

... wird der „VBÖ- Jungunternehmer/innen - Kreis“ gegründet. Er verfolgt das Ziel, den VBÖ an die zukünftige Führungsgeneration heranzuführen. Gleichzeitig steht der persönliche Erfahrungsaustausch der jungen Baustoffhändler /innen im Vordergrund. 

 

... 2003 ... 

Erstmals veranstaltet der VBÖ seinen „VBÖ- Empfang“ in Wien. VBÖ- Präsident Leonhard Helbich-Poschacher gibt den Anstoß zum VBÖ – Silberbecher. Erster Preisträger ist Manfred Winkler. 

 

…2002…

 Am 24. 9. 2002 trifft sich erstmals die VBÖ- 7er- Runde. Sie wird eines der wichtigsten Instrumente der VBÖ Arbeit, wenn es um die Durchsetzung der Interessens des  Handels gegenüber der Industrie geht. Sie erweist sich im Lauf der Jahre auch als wertvolle Informationsbörse zwischen Industrien, die nicht im Wettbewerb zueinander liegen und die  sonst kaum Gelegenheit hätten, Erfahrungen auszutauschen. Auf die Einhaltung der kartellgesetzlichen Bestimmungen wird von der  ersten Stunde an penibel geachtet. Die Teilnehmer bestätigen das stets durch eigenhändige Unterschrift.

 

... 2001 ... 

... findet neuerlich der europäische Baustoffhandelskongress der UFEMAT in Wien statt. 15 europäische Baustoffhandelsverbände informieren sich gegenseitig über die Situation in ihren Ländern. VBÖ – Vizepräsident Leonhard Helbich-Poschacher wird zum UFEMAT – Präsidenten gewählt. 

 

2001 folgt Leonhard Helbich-Poschacher Karl Egger als Verbandspräsident nach. Aus neuen Ideen entstehen neue Taten. Die VBÖ – Funktionsmatrix wird entwickelt. Erstmals wird die Funktionsteilung zwischen Handel und Industrie in der Marktbearbeitung festgeschrieben. Das Motto lautet: Jeder macht das, was er am besten kann und lässt dem anderen seine Aufgaben!